Thursday, 8 June 2017

Myanmar: Highlights

Für mich war es das erste Mal Asien und es zog mich nicht nach Thailand oder Laos, sondern nach Myanmar. Inspiriert wurde ich dafür durch den Roman "Das Herzenhören", der in Myanmar spielt und eine rührende Geschichte erzählt. Myanmar ist meiner Meinung nach auf jeden Fall eine Reise wert. Hier deshalb meine 5 persönlichen Highlights:


1.ThaBarWa Center und Yangon

Mein Freund und ich wollten Myanmar nicht nur bereisen, sondern auch so viel wie möglich von den Menschen und der Kultur mitnehmen. Deshalb entschieden wir uns dafür, unsere erste Woche in dem buddistischen Meditationszentrum ThaBarWa Center zu verbringen. Das ThaBarWa Center bietet Freiwilligen einen Schlafplatz, Verpflegung und die Möglichkeit Meditationsklassen zu besuchen. Dafür hilft man bei den täglichen Arbeiten, wie bei den Almosenrunden der Mönche, bei der Verpflegung der kranken Menschen, beim Malen und Spielen mit Kindern, mit. Das ThaBarWa Center gleicht eher einem Dorf, in welchem jeder jedem hilft und jeder herzlich Willkommen ist.

Yangon ist für die meisten Reisenden eher ein Zwischenstop. Trotzdem kann ich einen Spaziergang am Kandawgyi Lake und einen Besuch der Shwedagon Pagode (am besten morgens) wärmstens empfehlen. 

kleine Pagode im ThaBarWa Center

Kandawgyi Lake

Shwedagon Pagode


2. Kalaw

Kalaw ist ein überschaubarer kleiner Ort in den Bergen. "Das Herzenhören" spielt auch in Kalaw, deshalb war es für mich klar, dass ich diesen Ort unbedingt besuchen möchte. 
Wir schliefen im Golden Kalaw Inn, ein Guesthouse mit sehr zuvorkommenden und hilsbereiten Personal. Besonders schön waren die Sonnenuntergänge von der Dachterrasse aus, mit einem Blick über Berge und Häuser. Ohne wirkliches Ziel kann man durch die Berge wandern und ein schönes Plätzchen finden. Empfehenswert ist auch eine Wanderung zum View Point (beim Nok Cafe). Kulinarisch ist man im New Simple Life  mit frischem Salat, Pizza und Nudeln super aufgehoben.

View Point 


3. Nyaung Shwe (Inle Lake)

Von Kalaw aus kann man mit dem Zug oder dem Bus nach Nyaung Shwe am Inle Lake fahren. Eine Unterkunft direkt auf dem Inle Lake wird zwar schön sein, ist allerdings fast unbezahlbar und wahrscheinlich auch ziemlich langweilig. Deshalb ist Nyaung Shwe besonders für Budget-Reisende eine tolle Alternative. Wir nächtigten im Aquarius Inn und waren mehr als zufrieden. Mit dem pflanzenreichen Innenhof haben die Besitzer eine idyllische Oase geschaffen und auch das inklusive Frühstück war sehr lecker. Um doch noch in den Genuss des Inle Lakes zu kommen, kann man sich bequem von Nyaung Shwe aus eine Bootstour buchen. Besonders angetan haben es mir die kleinen Dörfer auf dem See, die schwimmenden Gärten und die Fischer, die ihrer Arbeit nachgingen. 
Gegessen haben wir fast jeden Tag im The Acestor Restaurant, weil die Bedienung so unglaublich nett und das Essen auch sehr, sehr lecker war.

 auf den Straßen von Nyaung Shwe

auf dem Inle Lake



4. Nyaung U (Bagan)

Als ehemalige Königsstadt mit dem unzähligen Tempeln ist Bagan das wohl beliebteste Touristenziel Myanmars. Wir schliefen im Nachbarort Nyaung U. Dort mieteten wir uns einen E-Roller und hatten so die Möglichkeit, innerhalb eines Tages viel von Bagan zu sehen. Von mehreren Tempeln aus kann man einen wunderschönen Sonnenuntergang betrachten, diese sind zu diesen Stunden allerdings sehr überfüllt. Wir waren schon ein paar Stunden früher dort, um die Aussicht zu genießen, und haben den Sonnenuntergang anschließend von unten, dafür in Zweisamkeit, genossen. 






5. Ngwe Saung Beach

Wie der Name schon verrät, liegt Ngwe Saung am Meer. Es war eher ein spontaner Entschluss, die letzten Tage noch am Strand zu verbringen. Zu unserem Pech (oder im Nachhinein Glück) war in Myanmar am Tag unseren Ankunft Feiertag und wirklich alle Hotels waren ausgebucht. Wir saßen im  Restaurant Muwa, als wir verzweifelt jedes Hotel anriefen. Der liebe Besitzer, Jama Moto, half uns zuerst bei der Suche, als diese sich allerdings als unmöglich herausstellte, bat er uns für die Nacht das Hinterzimmer an, in welchem sein Personal die Möglichkeit hat, sich mittags auszuruhen.
Die darauffolgenden Tage schliefen wir im Dream House Hostel in einem Zelt auf einer Anhöhe und waren jeden Tag bei unseren neu gewonnen Freunden im Restaurant Muwa  zu Besuch. Ansonsten verbrachten wir die Tage hauptsächlich mit einem guten Buch am Strand.




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